| 1891
- erster Erweiterungsbau
Bedingt durch den großen Zuspruch - die Zahl
der Hüttenbesucher stieg von Jahr zu Jahr - wurde der Beschluss
zur Erweiterung der Hütte gefasst. Dieser Erweiterungsbau wurde
Zweigeschossig ausgeführt. Im Untergeschoss befand sich Küche
und Aufenthaltsraum, im Obergeschoss Schlafraum. Die Hütte
hatte nun 28 Schlafplätze.
Bereits in den kommenden Jahren wurde die Kapazität
der Hütte an vielen Tagen wieder überfordert. 1895 wurden
1144 Besucher gezählt.
Somit stand bereits die nächste Vergrößerung
der Erzherzog-Johann-Hütte an. Innerhalb der nächsten
Jahre wurde Baumaterial mit einem Gesamtgewicht von 25.000 kg von
Kals zur Adlersruhe geschafft und dort verbaut.
Auf dem von E. T. Compton 1899 gemalten Bild ist der
neue Baukörper, der am 15. August 1898 feierlich eröffnet
wurde, vom Hofmannskees aus zu sehen.
Die dritte Hüttenvergrößerungen folgte
in den Jahren 1906/07.
Wegen der gewaltigen Gesamtlast an Baumaterial für
die vierte Hüttenvergrößerung in den Jahren 1926
bis 1930 wurde eine Materialseilbahn mit der Talstation bei der
Lucknerhütte errichtet.
Am 29. Juni 1930 wurde der Neubau eröffnet. Die Erzherzog-Johann-Hütte
bot nun in den Gasträumen 110 Sitzplätze und in den Schlaf-räumen
und Zimmern 121 Gästeschlafplätze.
1954 bis 1960 - erster Sanierungsbau
Nach umfangreichen Sprengarbeiten, wodurch nach Westen
hin ein vollkommen freier Bauplatz gewonnen wurde, stand einem neuen
Mittelteil nach den Plänen Ing. Rinds, nichts mehr im Wege.
In den Jahren danach folgten weitere Sanierungen am
Baukörper der Hütte und an der Materialseilbahn, die einen
unverzichtbaren Besandteil der Hüttenversorgung darstellte.
Die letzten Sanierungsmaßnahmen betrafen vorwiegend
den historischen Steinbau. Nach der technisch aufwendigen Stabilisierung
des Baukörpers wurde das Mauerwerk abgedichtet, der Innenausbau
erneuert und mit einem neuen Dach versehen.
Weitere Maßnahmen haben die Modernisierung der
Stromversorgung und die Installation einer Wasseraufbereitungsanlage
für Brauchwasser betroffen.
|