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  Erzherzog-Johann-Hütte - 1880 bis 2009  
         
 
  « 100 m² Baugrund auf der Adlersruhe «

Am 19. April 1879 wurden 100 m² Baugrund auf dem "Adlersruhe" genannten Ort unterhalb des Großglockners, auf ca. 3460 m Meereshöhe, von Herrn Eduard Fischer von Röslerstamm zum Zwecke der Errichtung einer Schutzhütte erworben.

Der erste Hüttenbau wurde 18. August 1880 unter Anwesenheit von 76 Bergsteigern eröffnet

 
         
   

1891 - erster Erweiterungsbau

Bedingt durch den großen Zuspruch - die Zahl der Hüttenbesucher stieg von Jahr zu Jahr - wurde der Beschluss zur Erweiterung der Hütte gefasst. Dieser Erweiterungsbau wurde Zweigeschossig ausgeführt. Im Untergeschoss befand sich Küche und Aufenthaltsraum, im Obergeschoss Schlafraum. Die Hütte hatte nun 28 Schlafplätze.

Bereits in den kommenden Jahren wurde die Kapazität der Hütte an vielen Tagen wieder überfordert. 1895 wurden 1144 Besucher gezählt.

Somit stand bereits die nächste Vergrößerung der Erzherzog-Johann-Hütte an. Innerhalb der nächsten Jahre wurde Baumaterial mit einem Gesamtgewicht von 25.000 kg von Kals zur Adlersruhe geschafft und dort verbaut.

Auf dem von E. T. Compton 1899 gemalten Bild ist der neue Baukörper, der am 15. August 1898 feierlich eröffnet wurde, vom Hofmannskees aus zu sehen.

Die dritte Hüttenvergrößerungen folgte in den Jahren 1906/07.

Wegen der gewaltigen Gesamtlast an Baumaterial für die vierte Hüttenvergrößerung in den Jahren 1926 bis 1930 wurde eine Materialseilbahn mit der Talstation bei der Lucknerhütte errichtet.
Am 29. Juni 1930 wurde der Neubau eröffnet. Die Erzherzog-Johann-Hütte bot nun in den Gasträumen 110 Sitzplätze und in den Schlaf-räumen und Zimmern 121 Gästeschlafplätze.

1954 bis 1960 - erster Sanierungsbau

Nach umfangreichen Sprengarbeiten, wodurch nach Westen hin ein vollkommen freier Bauplatz gewonnen wurde, stand einem neuen Mittelteil nach den Plänen Ing. Rinds, nichts mehr im Wege.

In den Jahren danach folgten weitere Sanierungen am Baukörper der Hütte und an der Materialseilbahn, die einen unverzichtbaren Besandteil der Hüttenversorgung darstellte.

Die letzten Sanierungsmaßnahmen betrafen vorwiegend den historischen Steinbau. Nach der technisch aufwendigen Stabilisierung des Baukörpers wurde das Mauerwerk abgedichtet, der Innenausbau erneuert und mit einem neuen Dach versehen.

Weitere Maßnahmen haben die Modernisierung der Stromversorgung und die Installation einer Wasseraufbereitungsanlage für Brauchwasser betroffen.

 
         
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