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  Ein hochalpiner Klassiker  
         
   

Stüdlgrat (SW-Grat)
Nach dem Normalanstieg die meistbegangene Route auf dem Großglockner.

Der Stüdlgrat bietet eine Genusskletterei in bestem Fels mit wunderbarem Ausblick auf die umgebende Bergwelt. In Stüdls Zeiten (1896) als Klettersteig ausgebaut, ist er heute mit soliden Klebehaken an allen wichtigen Stellen bestens abgesichert. Die Kletterschwierigkeiten der Schlüsselstellen sind mit III+ und IV- bewertet.

Der Stüdlgrat wird vor allem in seiner Länge unterschätzt, was bei nicht entsprechender Seiltechnik oft zu erheblicher Zeitüberschreitung führt.
Jenen, die die Erfahrung für so eine hochalpine Klettertour nicht mitbringen ist die Inanspruch-nahme eines Bergführers empfohlen.

Bergführerbüro Kals am Großglockner:
Tel. +43 (0) 4876/8263
www. glocknerfuehrer.at

Bergführerbüro Heiligenblut:
Tel. +43 (0) 4824/2700
www. grossglockner-bergfuehrer.at

Alpinschule Glocknerprofi:
Tel. +43 (0) 664/344 7223
www. glocknerprofi.at

Anstieg - Kurzbeschreibung:

Von der Erzherzog-Johann-Hütte Abstieg über den versicherten Felsgrat (die Schrofen) zum Ködnitzkees. Gleich an dessen Beginn Querung unterhalb der Großglockner-Südwand direkt zum Stüdlgrat-Einstieg.

Von der Stüdlhütte kommt man über die Schere und den Ostrand des Teischnitzkeeses am Luisenkopf vorbei zum Stüdlgrat-Einstieg.

Man haltet sich nun bei der Kletterei hauptsächlich an der Gratlinie. In der unteren Grathälfte wechselt Gehgelände mit Kletterstellen bis zum II. Schwierigkeitsgrad. Ab dem sogenannten "Frühstücksplatz" werden die Kletterstellen schwieriger und luftiger (zur Freude des Fotografen). Die folgenden Grataufschwünge und Türme umklettert man abwechselnd links und rechts, teilweise werden sie direkt überklettert. Der Routenverlauf wird gut sichtbar durch Sicherungshaken bzw. -stangen vorgegeben.

Der Abstieg erfolgt üblicherweise über den Normalanstieg.

Schwierigkeiten:

Zustieg über Gletscher - Spaltengefahr!
Felskletterei:
untere Grathälfte - haupsächlich I. und II.
ob. Grathälfte (ab Frühstücksplatz) - II. und III.
Schlüsselstellen - III+ und IV-.
Erhöhung der Schwierigkeiten bei Schlechtwetter bzw. bei Neuschnee und Vereisung.

Gehzeiten:

Einstieg (von der Erzh.-Joh.-Hütte) - 1 h 15 min
Einstieg (von der Stüdlhütte) - 1,5 Stunden
Stüdlgrat - 3 bis 4 Stunden
Abstieg bis Erzh.-Joh.-Hütte - 1,5 Stunden

Höhenangaben:

Erzherzog-Johann-Hütte - 3454 m
Stüdlhütte - 2801 m
Stüdlgrat Einstieg - 3320 m
Frühstücksplatz - 3570 m
Großglockner - 3798 m

Link zu weiterer Stüdlgrat-Tourenbeschreibung:
Bergsteiger.at

 
  Der Stüdlgrat von der Erzh.-Joh.-Hütte    
     
  Stüdlgrateinstieg - Zustieg von der E.-J.-Hütte    
     
  Bergsteiger am Teischnitzkees    
     
  Die "Kanzel" wird Südseitig umklettert    
     
  Schöne Gratkletterei mit grandiosem Ausblick    
     
  Glocknergipfel mit dem "Kaiserkreuz"      
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